
Lesung des Buches „Fackel der Angst – von Homs nach Magdeburg“ mit dem Autor Ammar Awaniy statt. Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert Stiftung.
Ammar Awaniy erzählt in seinem Roman „Fackel der Angst“ von Flucht und Folter, von Hoffnung und Solidarität. Er läßt uns teilhaben an den Sorgen und Ängsten einer jungen Generation, die womöglich lange brauchen wird, das Erlebte zu verarbeiten. Er erzählt vom individuellen und gemeinsamen Ringen um die Zukunft in der Fremde: Viele aus Syrien Geflohene sind ratlos, wohin es sie in Zukunft verschlagen und was aus ihrem Heimatland werden wird. Aber immer ist da auch eine Hoffnung, die mitschwingt: „Vielleicht gehe ich nach Norwegen oder Schweden. (…) Diese Länder ziehen mich an. Sie sind ruhig und vielleicht kalt, aber nicht kälter als unsere Seele, die der Krieg getötet hat.“ Awaniy versucht mit seiner Erzählung Fluchtursachen zu veranschaulichen und die Lage in Syrien für Außenstehende darzustellen.
Ammar Awaniy wurde 1993 in Homs in Syrien geboren. Nach der Schule studierte er an der Al-Baath Universität bis 2015 Automatisierungskontrolle und Computertechnik. Aufgrund des bis heute anhaltenden Bürgerkriegs entschied er sich im Oktober 2015 zur Flucht nach Europa. In einer wochenlangen Odyssee, die ihn über die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich führte, kam er schließlich nach Deutschland. Seither lebt er in Magdeburg, studiert an der Otto-von-Guericke-Universität und engagiert sich vielfältig im Bundesland. Mit „Fackel der Angst“ war er u.a. auf der Leipziger Buchmesse vertreten.
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